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  • Beatrice Tuttlies

So vermeiden Sie, dass Ihr Auto zur Keimfalle wird


In ihrem Leben verbringen die Deutschen durchschnittlich mehrere Jahre in ihrem Auto. Dann wundert es einen nicht, dass das Auto schnell zum Lagerraum wird und die Zeit an einer roten Ampel auch mal zum Frühstücken genutzt wird. Im stressigen Alltag findet man leider nur wenig Zeit das Auto regelmäßig und gründlich zu reinigen. Dabei sollten Sie diese Notwendigkeit auf keinen Fall unterschätzen, da sonst ärgerliche Bakterienherde entstehen können.


Wir zeigen Ihnen wo sich die meisten Keime tummeln und wie Sie sich am besten davor schützen können:


Klimaanlage


Das erste Anzeichen für eine unsachgemäße Handhabung ist ein modriger Geruch aus der Klimaanlage, welcher ein erster Hinweis für einen Pilzbefall sein kann.

Die Pilze bilden sich durch Restfeuchtigkeit im Klimasystem. Die Folge: tränende Augen, laufende Nasen, Kratzen im Hals.

Der Schadstoffanalytiker Dr. Andreas Winkens bestätigt: "Wenn die Klimaanlage nicht regelmäßig gereinigt wird, dann kann diese eben schlicht und einfach krank machen". Die Ursache sind Bakterien, Pilze, Viren sowie Keime und andere Mikroorganismen, die sich in der Anlage festgesetzt haben und sich als echtes Gesundheitsrisiko im Wageninneren verbreiten.

Die Ursache dafür liegt im Zusammenspiel von äußerer Wärme und der Feuchtigkeit die an der Anlage entsteht.

An der Oberfläche des sogenannten "Verdampfers", der die Luft abkühlt, reinigt und entfeuchtet, entsteht Kondenswasser, das sich mit Staub vermischt. In Kombination mit der Dunkelheit im Lüftungssystem bildet das einen idealen Nährboden für alles, was Allergien und Atemwegserkrankungen auslöst. Darin gedeihen die Mikroorganismen prächtig.


Lenkrad


Laut Focus befinden sich auf dem Lenkrad erschreckender Weise mehr Keime als auf dem Toilettensitz. Genau genommen sind es auf dem Lenkrad 107 während es auf dem Toilettensitz 12 sind. Trotzdem sollte auf dem Lenkrad kein Cockpit-Reiniger genutzt werden, da sonst die Griffigkeit verloren geht. Wir empfehlen regelmäßiges Abwischen mit einem Reinigungstuch oder einem Allzweckreiniger.


Autositze


Sie besitzen vor allem im Herbst und Winter einen optimalen Nährboden für Keime und Pilze. Daher sollten die Sitze alle zwei Monate gründlich gereinigt werden. Als günstiges Hausmittel eignet sich auch Rasierschaum. Reiben Sie diesen sanft in den Autositz ein und nehmen überschüssigen Schaum mit einem feuchten Schwamm auf. Für Ledersitze nutzen Sie am besten spezielle Lederreiniger.


Innenraum


Im Innenraum ist es besonders wichtig auf die Fußmatten zu achten. Am besten ist es, wenn Sie diese gründlich absaugen und danach mit einem Hochdruckreiniger reinigen. Lassen Sie diese aber unbedingt vorher trocknen. Ansonsten kann es auch hier zu unangenehmen Ansammlungen von Bakterien kommen. Vor allem wer mit Kindern reist oder diese regelmäßig im Auto transportiert, kennt die Praxis. Das Auto verwandelt sich schnell in eine Müllhalde. Gerade hier sollten Sie auf Sauberkeit achten, da sich Kleinkinder häufig mit dreckigen Händen in das Gesicht fassen und das schnell zu Krankheiten führen kann.


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