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  • Beatrice Tuttlies

Die Wahl der richtigen Reifen


Die Temperaturen fallen langsam aber sicher unter die 10 Grad Marke. Ein Zeichen dafür, dass der Winter nicht mehr lange auf sich warten lässt. Vor allem in den kommenden Monaten sollten zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen für den Straßenverkehr getroffen werden. Glätte, Regen und Schnee bieten schwierige Umweltbedingungen für Autofahrer. Viele Gefahren können aber bereits mit einfachen Sicherheitsvorkehrungen umgangen oder eingedämmt werden. Besonderes Augenmerk sollten hierbei die Autoreifen bekommen. Sie sind eines der wichtigsten Elemente des Autos, wenn es um Sicherheit und Leistung geht. Doch was muss bei dem Kauf von Autoreifen beachtet werden um optimale Sicherheit zu gewährleisten?


Größe


Hier gibt es klare Regeln die zu befolgen sind:

Die neuen Reifen sollten dieselbe Größe und denselben Geschwindigkeits- und Tragfähigkeitsindex haben, wie vom Fahrzeug- bzw. Reifenhersteller empfohlen.

Die neuen Reifen dürfen niemals kleiner sein oder einen geringeren Tragfähigkeitsindex haben als die Originalspezifikationen.


Tragfähigkeitsindex und Geschwindigkeitsindex


Der Tragfähigkeitsindex gibt die maximale Tragfähigkeit eines PKW- Reifens an und lässt sich aus der maximal zulässigen Achslast zwischen zwei Reifen berechnen. Hierzu stehen Ihnen zahlreiche Tabellen im Internet zur Verfügung.

Auch der Geschwindigkeitsindex stellt sich beim Kauf als besonders wichtig heraus. Dieser gibt die zulässige Maximalgeschwindigkeit eines Reifens an, die mindestens der Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs entsprechen muss.


Winter oder Sommerreifen


Entscheiden Sie sich vor dem Kauf für Ganzjahresreifen oder für Sommer und Winterreifen. Achten Sie beim Kauf von Winterreifen darauf, dass die Kennzeichnung ‘’M+S’’ nicht geschützt ist und beliebig verwendet werden kann. Dieses Zeichen steht für ‘’Mud and Snow’’ und beschreibt die Eignung für winterliche Verhältnisse und sollte von einer Schneeflocke ergänzt werden. Eine Alternative für Sommer und Winterreifen stellen Ganzjahresreifen dar. Für die optimale Sicherheit sollten Sie sich bewusst sein, dass diese nur im Flachland, Stadtverkehr und für Regionen ohne harten Winter in Frage kommen. Sie bestehen aus einer Reifenmischung, die gleichzeitig Wintertemperaturen aber auch warme Temperaturen übersteht.

Ihre Laufflächen sind hauptsächlich für das Ableiten von Regenwasser bestimmt, können aber auch bei Schnee verwendet werden.


Alter


Generell sollten Autoreifen nicht älter als 8 Jahre alt sein. Dies liegt daran, dass die Gummimischung des Reifens über die Zeit aushärtet und dies wiederum den Grip und den Bremsweg bei Nässe verschlechtert. Da vor allem Winterreifen ‘weich’ bleiben müssen, ist hier besondere Achtsamkeit gefragt.


Grip

Sobald Ihre PKW- Reifen weniger als 1,6 Millimeter Restprofil haben, kann es für Sie teuer werden. Diese Reifen gelten als nicht mehr verkehrssicher und müssen aussortiert werden. Werden Sie erwischt, drohen 60€ Bußgeld und ein Punkt in Flensburg. Noch teurer wird es wenn andere Verkehrsteilnehmer gefährdet werden. Dann steigt das Bußgeld auf 75 oder sogar 90€


Breite


Auch die Breite der Reifen ist entscheidend. Schmale Reifen besitzen mehrere Vorteile beim Anfahren und auch die Seitenführung sowie die Kurvenfahrten sind besser.

Die Aquaplaninggefahr bei Nässe und Schneematsch fällt auch ebenfalls geringer aus, da extrabreite Winterreifen wesentlich früher aufschwimmen als schmale.




Achtung ! :

Wenn nur ein oder zwei Reifen abgefahren oder kaputt sind, sollten Sie diese übrigens immer achsweise austauschen, also immer mindestens zwei Reifen erneuern.




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